Informationen zur Berufsorientierung

Berufsorientierung

Kinderträume wie Feuerwehrmann, Tierärztin oder Pilot haben meist nicht lange Bestand. Entweder ist man nicht dafür geeignet oder realisiert irgendwann, dass solche Berufe nicht nur Heldenhaftes an sich haben. Man setzt sich nicht nur großen Gefahren aus, sondern muss auch sein Privatleben oft dafür opfern.

Vielen Schülern fällt es dennoch schwer, sich mit dem Gedanken an einen Bürojob anzufreunden. Am schwierigsten haben es solche Kinder, die vielseitig begabt sind, sie interessieren sich zwar für alles, können aber nicht sagen, wo das Interesse am stärksten ist.

Als Eltern sollten Sie Ihren Kindern stützend unter die Arme greifen. Die meisten Schulen kümmern sich zu wenig um Berufsorientierung und klären die Schüler nicht genügend über ihre Möglichkeiten auf. Es ist also Eigeninitiative gefragt. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Fragen Sie Ihr Kind nach seinen Interessen und auch danach, wie es sich seine Zukunft vorstellt. Für jemanden, der sich eine große Familie wünscht, ist der Posten eines Managers zum Beispiel ungeeignet, während jemand, der nach materiellem Wohlstand strebt, mit einem Sekretärposten ebenfalls nicht glücklich werden würde. Träume und Ideale sind sehr wichtig bei der Berufsorientierung.

Zeigen Sie Ihrem Kind verschiedene Alternativen auf, regen Sie es dazu an, sich die verschiedenen Berufe genauer anzusehen.

Eine andere Möglichkeit sind verschiedene Praktika, die nicht einmal besonders lange dauern müssen. Schon nach einer Woche bekommt man wertvolle Anregungen für die Berufsorientierung.

Auch eine Elterninitiative gegen die Schule kann hilfreich sein. So können beispielsweise Schnuppertage oder mehr Praxisbezug erwirkt werden.

Falls Sie selbst Probleme bei der Berufsorientierung haben, können Sie sich um Beispiel an das Arbeitsamt wenden. Hier gibt es nicht nur Hilfe bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz, sondern auch allerhand Informationen zu den verschiedenen Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten.

Eine Berufsorientierung kann auch mit einer Weiterbildung verbunden sein. Hat man seinen Traumjob gefunden, ist aber nicht qualifiziert genug dafür, so lohnt sich in den meisten Fällen eine Umschulung, ein Studium oder das Nachholen eines bestimmten Schulabschlusses.

Bewerber, die erkennen lassen, dass es sich um ihren absoluten Traumjob handelt, werden von den Personalchefs als besonders motiviert wahrgenommen und daher öfter anderen Bewerbern vorgezogen.